FAQ

Ich beantworte die wichtigsten Fragen zur psychologischen Beratung

Was ist ein Psychologischer Berater?        

Der Psychologische Berater gehört zu der Berufsgruppe von Betreuenden bzw. Unterstützenden, die in psychologischen Bereichen tätig sind, in denen keine psychischen Erkrankungen therapiert werden, sondern Beratung in sozialen Konfliktsituationen oder besonderen Lebenslagen stattfindet.

Je nach individueller Schwerpunktsetzung können diese z.B. in der Erziehungsberatung, in der Ehe-, Familien- und Paarberatung, in der Berufsberatung, in der allgemeinen Lebensberatung, in der Unterstützung in Prozessen des Alterns und des Sterbens oder in weiteren Beschäftigungsfeldern tätig sein. Der psychologische Berater kann aus medizinischen, sozialen oder pädagogischen Berufen kommen.

 

Was ist ein Psychotherapeut?

Ein Psychotherapeut übt Psychotherapie aus. Für Erwachsene kann das ein Psychologe sein (“Psychologischer Psychotherapeut”), oder ein Arzt (“Ärztlicher Psychotherapeut”). Die Begriffe “Psychotherapeut” und “Therapeut” sind synonym und gesetzlich geschützt. In Abgrenzung dazu dürfen Personen, die ihre Qualifikation auf Grundlage des Heilpraktikergesetzes erworben haben, sich nicht “Psychotherapeut” oder “Therapeut” nennen, obwohl sie Psychotherapie durchführen dürfen.

 

Was ist der Unterschied zwischen Psychotherapie und Beratung?       

Psychotherapie ist das gezielte Behandeln einer Krankheit. Es werden seelische Probleme behandelt, das sind Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns. In Abgrenzung zur Psychotherapie bedeutet Beratung, dass keine Krankheiten behandelt werden. Psychotherapie dürfen in Deutschland ausschließlich zwei Personengruppen ausüben: Psychotherapeuten und Heilpraktiker.

 

Was ist ein Psychologe?

Ein Psychologe hat ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Psychologie, entweder als Diplomstudiengang (“Diplom-Psychologe”) oder als Master of Science (“M.Sc. Psychologie”). Der Titel “Psychologe” ist als Berufsbezeichnung in Deutschland rechtlich geschützt und darf ausschließlich von den beiden Personengruppen benutzt werden.

 

Was ist ein Psychiater?

Ein Psychiater ist ein Arzt mit einer Facharztausbildung in Psychiatrie. Psychiatrie beschäftigt sich mit Störungen des Geistes und der Seele des Menschen aus medizinischer Sicht. Als Arzt kann ein Psychiater Medikamente verschreiben. In psychiatrischen Krankenhäusern arbeiten häufig Psychiater gemeinsam mit Psychologen und anderen professionellen Berufen zusammen, um Patienten umfassend helfen zu können.

 

Wie lange dauert eine Beratung?

Eine Beratungs-Sitzung dauert 50 Minuten und die Anzahl der Sitzungen ist sehr unterschiedlich. Es gibt Klienten, deren Anliegen nach 3 – 5 Sitzungen erfüllt ist. Andere Klienten kommen für 10 – 20 Sitzungen, bis Sie ihre Ziele erreicht haben. Und einige Klienten wünschen sich eine begleitende Unterstützung über einen längeren Zeitraum, oft mit größeren Abständen zwischen den Sitzungen.

 

Was kostet eine Beratung?

Mein Honorar für Beratung, wie angegeben, entspricht den branchenüblichen Ansätzen.

 

Übernimmt meine Krankenkasse die Beratungskosten?

Eine Krankenkasse ist für körperliche und psychische Erkrankungen zuständig. Sie sind Selbstzahler. Dafür gibt es keine lange Wartezeit, Entscheidungsfreiheit über Zeitraum und Anzahl der Sitzungen und es bleibt eine persönliche Angelegenheit.

 

An wen richtet sich eine psychologische Beratung?

Das psychologische Beratungsangebot richtet sich an Menschen, denen neue Möglichkeiten zur Bewältigung von Schwierigkeiten, die Überwindung von Krisen, die Lösung von Konflikten und das Auffinden von Auswegen aus problematischen Lebenslagen sowie die Entdeckung neuer Perspektiven eröffnet werden, sie wirkt wie ein Katalysator.